| Inhalt | "Eine junge Maid hat sich eine Filmkamera gekauft, aber ihre erste Sorge ist, ob die Kameratasche auch gut zu ihren Kleidern passt. Vor einem Spiegel probiert sie das [...] aus und da das Ergebnis erfreulich, wendet sie sich nun der Kamerahaltung zu. Ein Mädchen auf einem Prospekt, das Kamera mit Grazie und Chlorodontlächeln handhabt, dient ihr als Vorbild die richtige Pose zu finden. [...] Schließlich wagt sich die unternehmende Dame sogar an das Innenleben der Kamera (mit einem Schraubenzieher) und was sie dort an Technik sieht, verwirrt sie so sehr, dass sie die Schrecken bis in den Traum verfolgen. Ergebnis: Sie gibt ein Heiratsinserat auf, in dem zur Bedingung gemacht wird, dass der Zukünftige Schmalfilmer sein muss." In einer Nebenahandlung kommentierte Puppen das Geschehen: "Es ist amüsant zu verfolgen, wie sich ihre anfängliche Heiterkeit in Verwunderung und Entsetzen verwandelt, je tollkühner das Mädchen an die Kamera herangeht." (Der XI. Deutsche Amateurfilm-Wettbewerb. In: Schmalfilm, Nr. 7, Juli 1953, S. 124–131, hier S. 127f) |