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Die Wiege des Jazz

Titelangaben

TitelDie Wiege des Jazz
Teil von aus der Reihe/SerieJazz – gehört und gesehen

Allgemeine Angaben

LandBRD
Produktionsjahr1961
Dauer30min
Farbes/w
SpracheDeutsch

Beteiligte Personen

Beteiligte Firmen

Distribution

Erstausstrahlung19.5.1961, ARD, 21.30.-22.00.

Inhalt

Inhalt"Seit Jahren liest man in den internationalen Jazz-Zeitungen: der Jazz in New Orleans, der Entstehungsstadt der Jazzmusik, ist tot. Aber SWF-Jazzreferent Joachim E. Berendt hat in neun Tagen in New Orleans zwei "Street Parades" mit Jazzmusik, ein "Funeral" mit Jazzmusik und fast jeden Tag eine Jam Session erlebt. "Daß alle Leute glauben, es gäbe keinen Jazz mehr in New Orleans, liegt nur daran, daß jeder auf die Bourbon Street geht, die sogenannte Hauptstraße des Jazzlebens in New Orleans. Aber die Bourbon Street ist eine Touristenstraße. Man muß dorthin gehen, wo die Neger unter sich sind. Dann wird, man finden, daß der Jazz in New Orleans heute so lebendig ist· wie eh und je." Um dorthin zu kommen, wo die Neger unter sich sind, braucht ein weißer in New Orleans einen polizeilichen Ausweis. Wenn er ihn nicht hat, kann er verhaftet werden, weil er die Öffentliche Ordnung störte oder auch nur zu stören drohte. Berendt und dem amerikanischen Fotografen und Kameramann William Claxton war es nicht möglich, einen solchen Ausweis zu bekommen. Trotzdem machten sie in diesem Viertel Aufnahmen. Berendt und Claxton gelang es auch, in das Angola State Penitentiary Zutritt zu erhalten, in das berüchtigte Staatsgefängnis in Louisiana, in dem so viele bekannte Jazzmusiker zumeist aus Gründen, die mit der Rassendiskriminierung zusammenhängen, "gesessen" haben. [...] Berendt zeigt u. a. den einzigen Film von einem Jazz-Funeral in New Orleans, der jemals ohne Statisten und Studios gedreht wurde." (Deutsches Fernsehen: ARD-Pressedienst, Nr. 20, 1961)

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