| Inhalt | "In der Bundesrepublik muß über eine Million Kinder auf das Glück verzichten, von ihrer Mutter umsorgt im Schoße ihrer Familie groß zu werden. Es sind Kinder, deren Eltern gestorben oder zur Erziehung weder fähig noch willig sind. Jedes Kind, das ohne Liebe und ohne ein Heim in Vereinsamung aufwachsen müßte, würde seelisch verkümmern. Viele Institutionen bemühen sich deshalb um die Rettung heimatlos gewordener Kinder. Unter ihnen haben die SOS-Kinderdörfer einen besonders heilsamen Weg beschritten, indem sie eine Form familienähnlicher Erziehung schufen, die dem Kind den Verlust seiner Eltern ersetzen soll: Die Sendung verfolgt den Tageslauf einer solchen Familie im evangelischen SOS-Kinderdorf "Schwarzwald" in Sulzburg. Gleichzeitig gibt sie aber auch einen Einblick in das Leben einer Großfamiiie, wie sie noch das Kinderheim "Schloß Beuggen" verkörpert. Christian Heinrich Zeller, ein Zeitgenosse des großen Schweizer Waisenvaters Pestalozzi, gründete dieses Kinderheim vor einhundertvierzig Jahren und gab ihm in den Räumen der ehemaligen Deutschordensburg am Oberrhein eine bleibende Heimstatt." (Deutsches Fernsehen: ARD-Pressedienst, Nr. 22, 1961) |